Schwermetalle

Schwermetallausleitung:

Schwermetalle, aber auch Leichtmetalle sind für den Körper gesundheitsschädlich.
Akute Schwermetallvergiftungen sind selten, hauptsächlich sind chronische Schwermetallablagerungen in unserem Körper mitverantwortlich für eine Vielzahl von chronischen Erkrankungen: neurologische Erkrankungen (z.B. chronische Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Chronic fatigue Syndrom, Parkinson, Alzheimer, Multiple Sklerose, Depression, Demenz), Unfruchtbarkeit, Schädigung des ungeborenen Kindes, Durchblutungsstörungen, Polyneuropathie, unklare Parästhesien, unklare Gelenkbeschwerden/ Muskelbeschwerden, Tumorerkrankungen, um nur einige der möglichen Erkrankungen zu nennen. 

Die häufigsten Schwermetalle in unserem Körper sind: 

Quecksilber (Zahnfüllungen, Amalgan, Impfstoffe, Fische), Aluminium (Deo, Aluminiumfolie, Impfungen), Cadmium (Nikotin, Gemüse, Industrie), Blei (Benzin, Bleirohre).

Schwermetalldiagnostik:

Eine chronische Schwermetallbelastung kann nicht im Blut bei einer Blutentnahme festgestellt werden, da die Schwermetalle sich bereits u.a. in Körperzellen abgelagert haben. Es bedarf einer Mobilisation der Schwermetalle aus diesen Ablagerungsdepots, dies erfolgt mittels der Chelattherapie 

Chelattherapie: 

Über eine chemische Reaktion werden die Metalle aus den Depots mobilisiert und an Substanzen gebunden. Hierfür werden in meiner Praxis Ca-Na-EDTA und DMSA als Infusion verwendet. Zwei Stunden nach der Therapie wird eine Urinprobe zur Schwermetallanalyse in ein Speziallabor geschickt. 

Schwermetallausleitung:

Bei eine Schwermetallbelastung folgen dann in regelmäßigen Abständen weitere Chelattherapien. Die Anzahl und Dauer der Behandlung hängt von der Schwermetallbelastung ab, ist aber auch individuell verschieden, so dass im weiteren Verlauf zur Kontrolle weitere Urinanalysen durchgeführt werden müssen. Um nicht nur die Schwermetalle auszuleiten, sondern auch die Körperregulation zu
optimieren, erfolgt nach der Infusion von DMSA und Ca-Na-EDTA noch eine Infusion mit Aminosäuren, Mikronährstoffen und Vitaminen.

Die Kosten für die Diagnostik und die Therapie werden von den gesetzlichen und den meisten privaten Krankenkassen nicht erstattet.