Darmsanierung

Ein gut funktionierender Darm ist Grundvoraussetzung für ein gesundes Immunsystem und gesunde Organe. Frühestens 12 Monate nach der Geburt ist die Darmflora eines Kindes aufgebaut und intakt.

Der Darm hat eine Oberfläche von bis zu 500 qm. Mit dem Essen werden auch Pestizide, Kunstdüngerzusätze, Schwermetalle, Lebensmittelzusätze, Konservierungsstoffe, Antibiotika und vieles mehr zugeführt. Pro Jahr nimmt der Mensch durchschnittlich ca. 3 bis 4 kg Chemikalien auf, welche die Darmschleimhaut direkt und indirekt schädigen. Nach und nach verändert sich das Milieu in unserem Darm und es entsteht ein Nährboden für Krankheiten.

Zunächst verspüren wir nur leichte Befindlichkeitsstörungen bis schließlich konkrete Symptome und Funktionsstörungen sichtbar werden.

Es entsteht eine kranke Darmflora, eine sogenannte Dysbiose. Gärung im Dünndarm durch Zucker ergibt Gärungsgase. Fäulnis im Dickdarm durch lange Verweildauer ergibt Fäulnisgase. Es zeigen sich Symptome wie Verstopfung, Durchfälle, Abgeschlagenheit, Unlust, Müdigkeit aber auch Konzentrationsstörungen (ADHS bei Kindern), Mundgeruch, Mangel an Mineralstoff- und Spurenelementen bis hin zu Hautproblemen wie Neurodermitis, Kopfschmerzen bis Migräne und Gewichtszunahme.

Die Darmsanierung setzt voraus, dass Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Lactose, Fructose, Gluten etc.) abgeklärt werden und ein Status der Darmflora sowie des Immunsystems des Darms erfolgen.

Individuell werden dann die Therapie der Darmsanierung und eine eventuell notwendige Ernährungsumstellung eingeleitet. Eine Darmtherapie dauert zwischen 6 und 18 Monaten.